Das schwedische Möbelriese Ikea, welcher dank einfach-praktischer und erschwinglicher Produkte Weltruhm erlangt hat, will weg von seinem Wegwerf-Image und verstärkt Designliebhaber ansprechen. Partnerschaften mit jungen und vielversprechenden Designer-Labels, Yuppie-Restaurants und Museen gehören zu den Pfeilern dieser neuen Produktstrategie.

 

Die Möbel sind praktisch, ihr Design unkompliziert und ihr Preis erschwinglich – ganz im Sinne seines berühmten Regalsystems Billy, in dem von Büchern über, Familienfotos bis hin zum Fernseher so manches untergebracht werden kann. 1943 von Ingvar Kamprad entworfen, wurde Billy zum festen Bestandteil von Millionen Wohnräumen in nicht weniger als 28 Ländern, die Ikea’s Markenpräsenz ausmachen.

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Doch Ikea setzt heute erstaunliche Aktionen, mit der Absicht, sein Markenimage aufzuwerten. Spross beispielsweise nicht im November 2015 plötzlich ein Pop-up-Ikea-Lebensmittelladen Mums in Paris aus dem Boden. Ebenso kann man seit Juni diesen Jahres in Älmhult (Schweden) das allererste Ikea-Museum besuchen und mehr zur Geschichte der Marke erfahren. Zudem setzt Ikea nicht zuletzt mit seiner Sonderkollektion Viktigt aus dem Monat Mai 2016 auf handgefertigte sowie nachhaltige Produkte.

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Zusätzlich zu diesen Kommunikationsstrategien arbeitet Ikea vermehrt mit bekannten Namen aus der Designerwelt zusammen, um funktionelle Überlegungen mit gutem Geschmack zu vereinen. Für 2017 ist beispielsweise eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Designer-Label Hay geplant: Einige Stücke, die sich durch besonders schlichte Linien und natürlichen Materialen auszeichnet, finden sich bereits in den Möbelhäusern. Der berühmte englische Designer Tom Dixon entwirft mittlerweile auch für die Schweden. An einer neuen, gemeinsamen Ikea-Kollektion wird wenngleich noch gearbeitet. Pssst…

Collection Viktigt © Ikea

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