Porsche beschloss, einige seiner Kultmodelle mit einem Vier-statt-Sechszylindermotor auszustatten. Keine zufällige sondern eine wohl überlegte Entscheidung des legendären deutschen Automobilherstellers.

 

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Die immer strengeren Abgasregelungen zwingen die Automobilhersteller dazu, den Verbrauch ihrer Fahrzeuge zu reduzieren. Eine der möglichen Lösungen besteht, auf Kosten der atmosphärischen Motoren, im Einsatz kleinerer Turbomotoren, um dem Verlust der Zylinder entgegenzuhalten. Und genau das hat Porsche bei der Einführung seines 718 Boxster und Cayman zu Jahresanfang im Auge.

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Der Hersteller nutzt seine Geschichte als Vorwand, um das Tabu eines Neuauflebens des Vierzylinders zu brechen. Porsche steht für Flat-6. Ein flacher Sechszylindermotor, der Porsche berühmt machen sollte. Selbst wenn der 914, 924, 944 oder gar 968 in ihrer Vergangenheit auch mal auf < allen Vieren > liefen. Dazu kommt noch der 718 aus dem Jahr 1957 und das downsizing scheint vollends gerechtfertigt.

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Was den 911 betrifft, ist alles nur noch eine Frage der Zeit. Auch er hätte im Rahmen seines siebten Facelifts einen Vierzylinder verdient. Doch ist es noch nicht zu spät: Seine Einführung wurde an der für 2018 geplanten neuen Generation des 911 vorgesehen und lässt bereits heute die Puristen erschaudern… Aber das Ergebnis an der 911-Ikone scheint eine Überraschung wert. Es genügt dazu die Neuauflage des Kultmodells 718 bei AMG, Motorsport und Porsche zu betrachten, welches mit noch mehr Leistung, weniger Verbrauch und einem geheimnisvoll knisternden Motorsound überzeugt.

Aurélien Matysek / Kredit : Porsche via netcarshow.com

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